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Süddeutsche Meisterschaften ETFELLINGEN-GERMANY
June 16-2007
Turnierbericht
Tournament Report
Mit einer Teilnehmerzahl von ca. 300 Startern auf nur 2 Wettkampfflächen geriet der ETF-BAYERN-CUP im romantischen Barockstädtchen ELLINGEN fast schon eine Nummer zu gross. Leider mussten deswegen im Vorfeld weitere Meldungen abgelehnt werden.
Sowas tut dem Veranstalter natürlich sehr leid, aber den Turnierschluss um ca. 20.30 Uhr (mit lediglich 1 Stunde Verspätung !) wollten wir insgesamt nicht noch weiter nach hinten ausdehnen.Das ETF Eventbüro zauberte in Zusammenarbeit mit dem sehr engagierten Ausrichter FIGHT FACTORY eine Süddeutsche ETF-Meisterschaft aus dem Hut, die sich den ganzen Tag über sehen lassen konnte und auch eine ganze Menge Zuschauer anlockte.
Alles in allem war es ein sehr schönes Turnierwochenende mit einem mittelfränkischen Charme par excellence.Ellingen könnte u. a. auf dem Sektor "Gastfreundlichkeit" das süddeutsche Pendant zum niedersächsischen Glandorf werden, denn nicht nur das Helferteam war äusserst fleissig, aufmerksam und bemüht, sondern auch viele sportliche Leistungen bei "nur" 10 teilnehmenden Clubs
(mit überwiegend zahlenmässig grossen Teams) waren durchaus sehenswert.Wenn bei diesem Turnier ein paar Negativpunkte zu bemängeln sind, dann z. B. ein diesmal leider etwas zu klein geratenes Kampfgericht, eine nicht unbedingt optimale Lautsprecheranlage in der Sporthalle und ein "westdeutsches" Wettkampfteam, welches in der Gesamtrechnung zwar sehr erfolgreich abgeschnitten hat, im Gesamteindruck jedoch nur ganz schlechte Haltungsnoten erzielen konnte.
Teamfight Senioren TKD Olympic Sparring
TV Schwabach J.L.Wyhowski (l.) gegen Fight Factory Thomas Schaffrath (r.)
- eine der "Knallpaarungen" des TagesWie der Vater, so der Sohn
Ausnahmetalent Max Schaffrath (l.) 8 Jahre siegt
im Olympic style und im Pointfighting KickboxenEs gibt nicht nur einen Unterschied zwischen "Dichtung" und Wahrheit" die Kampfrichter betreffend, sondern auch einen zwischen "Trainern" bzw. "Betreuern".
Der Trainer des Ausrichters Fight Factory, Thomas Schaffrath, steckte die turnierübliche Doppel- und Dreifachbelastung locker weg.
Er spielte zwischendurch die rührige "Betriebsnudel" und brachte als "Helferlein" höchstpersönlich ein paar kalte Getränke, kümmerte sich um diverse Probleme in der Sporthalle. Auch das eigene Wettkampfteam, die Fight Factory, konnte sich auf den Mann bestens verlassen, nicht nur als Betreuer, sondern auch noch als höchst motivierter Wettkämpfer. Alles in allem absolut TOP.Andere Trainer bleiben rückblickend und im Ansehen von unbedarften Zuschauern dagegen nur als kampfunlustige "Handtuchwerfer" und lautstarke Schreihälse in Erinnerung.
Einige Kraftausdrücke und Grossmäuligkeiten am Rande des Geschehens waren ziemlich rekordverdächtig unter der Gürtellinie.
Noch niemals gab es, angesichts von unnötigen Unsportlichkeiten, bei einem ETF-Turnier ein solches Pfeifkonzert und Buhrufe
gegen ein einzelnes (Sieger)Team.
Der "Traum vom Erfolg" ist jedenfalls für einen ehemaligen ETF-"Trainer" ausgeträumt, denn wir wollen zukünftig nicht die Meisterschaft im Handtuchwerfen oder Herumbrüllen gewinnen. Es reicht wohl auch nicht für einen Betreuer, wenn sich seine Fachkenntnis darauf beschränkt, dass er seine jugendlichen und teilweise wenig vorbereiteten Wettkämpfer lauthals dazu auffordert, "böse zu gucken" oder nach einer Reihe von zwangsläufig verlorenen Kämpfen in seinem Team Stimmung gegen einen einzelnen Kampfleiter zu inszenieren.
Sowas ist sehr wenig sportlich und zeigt den Anfang einer Geisteshaltung, die im Gästebuch der Fight Factory später eine Fortsetzung gefunden hat, welche lediglich für die Mülltonne geeignet ist. Mehr ist dazu nicht zu sagen.
Vielleicht nur soviel:
Es ist nicht zu entschuldigen, wenn ein "Teamgeist" dazu missbraucht wird, um (jugendliche) Sportler zu "verheizen", damit auf der eigenen Webseite "Erfolge" gefeiert werden können.Flaschenwerfen nach dem Kampfleiter ist übrigens auch nicht gerade vorbildlich, wie wir es von einem anderen Team erlebt haben.
Wenn die eigenen Kämpfer teilweise maximal schlechte Technik zeigen = unkontrolliertes Treten auf die Beine, in den Rücken, Angriffe nach dem Stopp-Kommando usw., dann ist das der fachkundigen mitgereisten Anhängerschaft nur selten einen lautstarken Protest wert.
Aber wehe, eine Kampfrichter-Entscheidung fällt mal knapp aus und dann zu Ungunsten des eigenen Kämpfers.
Da wackelt die Bude und natürlich haben die Kampfrichter mindestens 10 Punkte falsch und immer nur für den anderen Kämpfer gegeben.
Ob es "auf eigenem Platz" wirklich einfacher ist und die Kampfrichter (aus anderen Clubs und Bundesländern) automatisch einen "Heimvorteil" gewähren - darüber können sich die üblichen Oberschiedsrichter der Vereine den Kopf zerbrechen oder das Maul zerreissen.
Tatsache ist, dass solche Ideen ins Reich der Phantasie gehören, zumindestens in der ETF ist das so und in Ellingen war es tatsächlich nicht anders.
Souveräner "Hallensprecher"
Jens Kruse (TSV Schwabmünchen)Die Technik-Jury verteilte nicht nur eine Menge Pokale,
sondern nutzte die Zeit auch für "Koordinierung" von PC-Programmen
An dieser Stelle muss eine Lanze für das kleine, aber feine Kampfgericht beim BAYERN-CUP 2007 gebrochen werden.
Insgesamt nur 18 Jury-Mitglieder mussten den ganzen Laden von morgens 10 Uhr bis abends ca. 20.30 Uhr schmeissen und sie taten das durchweg mit grossem Engagement und teilweise unter einer grossen Belastung.Interessanterweise war es dabei um die "Neutralität" der Schiedsrichter bestens bestellt, denn die Hälfte der Jury stammte nicht aus Bayern, sondern aus NRW, Hessen und Thüringen und ein Drittel der Kampfrichter gehörte zudem gar keinem der teilnehmenden Vereine an.
Einige waren noch nicht mal ETF-Mitglieder !Um die Statistik komplett zu machen: Keiner der auf dem Treppchen placierten (grossen) Clubs hatte Kampfrichter gestellt !
Von Thüringen einmal abgesehen.Vor einzelnen "Fehlentscheidungen" oder "Listenfehlern" ist niemand gefeit, der eine oder andere "Drücker" für Blau oder Rot geht vielleicht mal schief, aber Betreuer, die das nicht verstehen, sollten grundsätzlich auf abgekartete "Meisterschaften" setzen, am besten auf viele eigene von zu Hause mitgebrachte Kampfrichter, die die Wettkämpfe und die Leistungen bei der Technik genauso gut beurteilen können wie "Vereinseltern" oder überaus objektive Betreuer und Anhänger des eigenen Clubs.
Ein paar Ehrungen am Rande:
Der offizielle Turnierwimpel für den Gastgeber
und den Ellinger Bürgermeister Herrn Hasl (r.)Die Turnierdirektorin überreichte eine ETF-Mitgliedsurkunde
und Urkunden für zwei neue ETF-Lizenzkampfrichter,
Andreas Skopek aus NRW und Silvio König aus ThüringenDie negativen Eindrücke haben bei weitem nicht die Oberhand gewonnen, sondern ganz im Gegenteil, eine insgesamt schöne und stilvolle süddeutsche ETF-Meisterschaft konnte produziert werden, für die die ETF unter dem Strich DANKE sagen kann.
Das machte sich beispielsweise an ein paar Einzelleistungen fest, die es wert sind, an dieser Stelle erwähnt zu werden.So konnten sich die beiden Jugendteams vom SV Sulzemoos männlich und weiblich beim TKD Sparring Olympic Style nicht gegen ihre Kontrahenten von der Fight Factory durchsetzen. Es war doch eine Überlegenheit zu sehen, die vor allem aus grösserer Kampferfahrung der Ellinger Teams resultierte, die auch einige körperliche Vorteile hatten.
Dennoch war bei den Sulzemooser Kid´s seit ihrem Debüt beim NEWCOMER-CUP 2006 eine echte Weiterentwicklung zu erkennen und vor allem
ein Kampfgeist, der beeindruckend war.
Das 3-köpfige Mädchenteam -150cm verlor nach anfänglichem Gleichstand zum Schluss recht deutlich nach Punkten, aber alle 3 Kämpferinnen steckten niemals auf und griffen bis zum Schluss der Begegnung immer wieder beherzt an.
Echte "Verlierer" sehen anders aus - vor allem wenn sie auf Anweisung eines Trainers schon vor dem Kampf das Handtuch werfen.
Ein ehrenvoller Platz 2 im Team Sparring
Alexandra Burgmann (9), Sao-My Burggy (9)
und Eva Schmechtig (10)Keine konditionellen Probleme in Sicht:
Die "Golden Oldies" vom SV Sulzemoos (TKD Olympic Style 40 Jahre +)
Rolf Schwemmer (49), Helmut Gahse (41) und Frank Schaidberger (41)Einen gewissen "Sonderfall" stellten diesmal die technischen Disziplinen dar, insbesondere der "Freestyle"-Wettbewerb Formen.
Üblicherweise ist dieser Teil ein absolutes Highlight bei den Turnieren, denn dort demonstrieren einige Spezialisten teilweise
Körperbeherrschung pur mit einem hohen Unterhaltungswert.Niemals mehr fehlten bei einem solchen Event absolute Könner wie beispielsweise Max Schweitzer oder Simon Laß, die zuletzt bei den
ETF GERMAN MASTERS für grandiose Leistungen sorgten.
Beim Bayern-Cup war das Leistungsniveau leider ungleich niedriger - denn nur einzelne Akteure boten ansprechende Präsentationen.
Bei den Formen Freestyle mit Waffen riss es beispielsweise Bernd Grossmann (Fight Factory) noch raus und erhielt eine angemessene Note, die ausnahmsweise nicht jenseits von Gut und Böse anzusiedeln war. Der Beifall war jedenfalls berechtigt.
Freestyle-Demo von Bernd Grossmann (31), Fight Factory,
der 1 Woche zuvor seine Dan-Prüfung
mit Bravour bestanden hatteSiegerteam Kategorie "Realistische Selbstverteidigung"
Siegfried Togyeras, 4.Dan mit Partner Mathias Röhl, 2.Dan
TV 1848 SchwabachDie Tatsache, dass andere Akteure mit Noten von 5.0 (unzureichend) und knapp drüber noch Placierungen bis hin zu Platz 1 erzielen konnten, führte zu heftigen Diskussionen. Nicht nur in der Jury, sondern berechtigterweise auch bei den Zuschauern und bei anderen Wettkämpfern.
Von einigen Aktiven wurde gefragt, ob man sich irgendwo einen Besenstiel greifen und in diversen Klassen nachmelden darf.Man darf bestimmt nicht jede "Nachwuchsleistung" bei Wettkämpfen pauschal verurteilen und das soll an dieser Stelle auch überhaupt nicht gemacht werden. Aber dem Publikum, der Jury und letzten Endes sogar sich selbst was vorgaukeln, hat mit ehrlichem Sport oder gar "Leistungssport" irgendwie nicht viel zu tun.
Wenn ein Trainer mehr schlecht als recht vorbereitete Sportler in diesen Technik-Klassen meldet, die Sportler selbst von dieser Anmeldung gar nichts wussten und sie dann das Spiel trotzdem mitspielen, dann sollte man darüber nachdenken, wer hinterher ein schlechtes Gewissen haben sollte. Die Kampfrichter jedenfalls nicht.
Topleistung beim "Akrobatik-Bruchtest"
von Martin Vogl (27), 2.Dan, Fight Factory
Der eingesprungene Saltobruchtest war zu schnell
für die KameraLinks im Bild die sicherlich erfolgreichste Sportlerin beim Bayern-Cup,
Sandra Gun (15), 1.Dan von der Fight Factory,
die reihenweise Erfolge beim Sparring und in der Technik
nach Hause brachteDie simple Wahrheit über den späteren "Teamsieger" in der Technik ist die:
In den stark besetzten Technik-Klassen, wo man sich gegen eine Menge Mitbewerber durchsetzen musste, siegten in allen Fällen andere Clubs, nicht aber das vermeintlich beste Team des Turniers.Die Streichungen in der Liste, sprich das präventive "Handtuchwerfen" auch im Technikbereich, resultierten offensichtlich aus einem (angeblich) einseitigen Kampfgericht bei der Technik-Jury. Da tritt man dann besser ehrenvoll erst gar nicht an oder in Klassen, wo sowieso schon alles klar ist.
Eine echt professionelle "Erfolgsstrategie" - wer nicht kämpft kann natürlich auch nicht verlieren und derjenige darf sich insgeheim für den "Sieger" halten. Den dermassen klar unterlegenen Kontrahenten muss klar sein, dass die Verantwortung für Niederlagen ausschliesslich bei einer "bayernlastigen" oder völlig ahnungslosen Jury liegt.
"Siege" und "Punkte" gab´s trotzdem genug in anderen Klassen, in denen man passend unter sich war.
In der Endabrechnung auf diese Art und Weise auf eine Sammlung von Titeln, Pokalen und den "Gesamtsieg" zu kommen und dann auch noch massive Unzufriedenheit mit der Jury zu verbreiten, ist schon ein starkes Stück. Derlei Sportpolitik eines Team-Chefs erinnert an so manche "Korea-WM", bei der dann diverse "Meister aus Fernost" plötzlich als "Weltmeister" herauskamen und keiner hat´s so richtig verstanden, warum.
Auf dem Altar des Erfolges die Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit in diesem Sport opfern, ist genau das was (in der ETF) völlig fehl am Platz ist. Dieser merkwürdige Ungeist, der immer wieder die Kampfrichter zu den üblichen "Sündenböcken" degradiert, hat bei uns keine Tradition und eine Zukunft erst recht nicht.
Über notwendige Regeländerungen wurde bereits während der Veranstaltung diskutiert, denn "unzufrieden" mit den Verhältnissen waren eine Menge Leute - nur die allermeisten haben in der Sporthalle Disziplin und Haltung bewahrt und nicht erst hinterher nach Entschuldigungen, Ausreden und Gegenvorwürfen gesucht.
Powerbruchtest
von Siegfried Togyeras, 4.Dan (TV 1848 Schwabach)Kleine Ehrung
für den ältesten und den jüngsten TeilnehmerETF-Technik-Chief Denis Grafen hatte diesmal die Ehre, den ältesten und den jüngsten Teilnehmer es Turniers mit einem Ehrenwimpel und einer Medaille zu überraschen. Mit 51 Jahren war Herbert Lutz, 6.Kup von der Fight Factory Tagesältester.
Als jüngster Sportler stand der erst 5-jährige Michael Ongrak, 8.Kup von InJoy Kaufering fest.Wenn noch einen weiterer "Spezialpreis" zu vergeben gewesen wäre, dann hätte er eindeutig an die Ellinger Turnierküche gehen müssen.
Gerüchte während des Turniers besagten, dass in der Tat einige "preisgekrönte" fränkische Speisen angeboten worden sind.Ein legendärer Witz innerhalb der ETF ist der mit der lauwarmen Dose mexikanischer Bohnensuppe, die im Jahr 2006 weit nördlich jenseits des Weisswurst-Äquators von einem Ausrichter kredenzt worden ist. Bei besagter Veranstaltung wurde die Jury nur deswegen am Leben gehalten, weil die ETF-Geschäftsstelle kurzerhand "McDonalds"-Notverpflegung einfliegen liess. Man nahm es damals mit Humor, dass die abends für 1 Stunde angerauschte politische Orts-Prominenz plötzlich mit einem fürstlichen Spezial-Buffett bestens versorgt und hofiert wurde.
Jeder ausführliche Turnierbericht fehlt darüber, weil dieser Service einfach nur oberpeinlich gewesen ist.Beim Bayern-Cup in Franken merkte man hingegen, wo man gelandet war. Liebe geht schliesslich durch den Magen, das werden auch die Zuschauer gemerkt haben, die das reichhaltige Angebot im (leider sehr kleinen) Hallenfoyer genutzt haben
Die Helfer jenseits der Kampfflächen taten das Ihre,
um zum Erfolg der Veranstaltung beizutragen.
Auch das verdient einige Anerkennung.Cheftrainer Torsten Meißner (Black Dragon)
auf "Abwegen" - Statt Thüringer Bratwurst
diesmal eine fränkische Bockwurst mit SemmelInsgesamt könnte man mutmassen, dass die Helfertruppe der Fight Factory zukünftig für noch grössere Aufgaben gerüstet ist,
wobei die Ellinger 3fach Sporthalle allerdings gewisse Kapazitätsgrenzen vorgibt.Die Wettkämpfer des Vereins sind jedenfalls für (fast) alles vorbereitet - das hat man an vielen Leistungen sehen können.
Die Fight Factory war nicht nur auf dem Papier der erfolgreichste und leistungsstärkste Verein dieser Meisterschaft, sondern tatsächlich auch live und in Farbe.
Es darf nicht übersehen werden, dass es neben einigen sehr augenfälligen schwachen Leistungen bei diesem Turnier eine ganze Reihe von
starken Leistungen gegeben hat, wie beispielweise die von einigen "Seniorenkämpfern" jenseits der 40 Jahre.In der ETF versucht man diese "Leistungsklasse" zu fördern, genau wie beispielsweise behinderte Kampfsportler, für die zumeist gesonderte Wettkampfkategorien ausgeschrieben werden. Eine richtige "Breite" gibt es in beiden Fällen nicht, aber es soll verdeutlicht werden, dass "Taekwondo" und die "martial arts" auch so etwas sein kann wie ein "family sport" und für (fast) jedes Lebensalter und jeden Leistungsstand Möglichkeiten bietet.
Die "Oldie"-Leistungen beim Bayern-Cup waren jedenfalls durchaus ansprechend. Vielleicht sehen sich die "erwachsenen" Teilnehmer ein bisschen mehr unter dem Aspekt "Dabeisein ist wichtig" oder "jeder der mitmacht, ist schon ein Sieger".
Dem unbedarften Zuschauer bleibt wahrscheinlich sowieso mehr der allgemeine Eindruck im Gedächtnis, also grob gesprochen, wie jemand kämpft oder wie er in der Sporthalle auftritt - und nicht so sehr, wer schlussendlich nun erster, zweiter oder dritter geworden ist.
Enrico Wutz, frischgebackener 6.Dan der ETF
und Michael Ongrak, 5 Jahre
der jüngste Teilnehmer des TurniersDie "Oldie"-Sieger im Kickbox-Sparring 40 Jahre + (v.l.n.r.)
Juan R.Herguijuela (46), Olaf Kasper (41), Wolfgang Witt (48)
Mathias Röhl (40)
Der "Personalmangel" in der Jury wurde durch den Einsatz von gewissermassen "Spitzenkräften" ein bisschen wettgemacht.
ETF-Manager Gilbert Kapkowski betätigte sich höchstpersönlich als Referee und die ETF-Crew Turnierdirektorin Dorothea Kapkowski, Technik-Chief Denis Grafen und Sparring-Chief Deniz Demirtas hängten sich den ganzen Tag voll ins Geschehen rein.
Wettkampfteam TV 1848 Schwabach Wettkampfteam Sportschule Shimjun Nürnberg Wettkampfteam Fight Factory Unter dem Strich bleibt nachzutragen, dass der ETF-BAYERN-CUP 2007 in Ellingen alles in allem ein Erlebnis gewesen ist, welches sich keineswegs hinter den erfolgreichen Vorjahresveranstaltungen in Süddeutschland verstecken muss.
Die "positiven" Kräfte der ETF haben erneut an einem Strang gezogen und hoffentlich erleben wir das noch oft in den Sporthallen dieses Landes.Dieser Turnierbericht schilderte die Ereignisse, so wie sie vom Berichterstatter wahrgenommen worden sind.
Man kann über einzelne "Ergebnisse" und "Wertungen" vortrefflich streiten und andere "Meinungen" verbreiten.Wie man sich selbst, sein Team, den ganzen Sport nach innen und aussen angemessen und erfolgreich präsentiert,
darüber braucht man wohl nicht zu diskutieren.>>> Team-Ergebnisse
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