Die
"Schlacht
von Horneburg" ging in die ETF-Geschichte
auch unter dem Begriff "Sauna-Cup"
ein. Bezeichnend für die Situation in der Sporthalle Hermannstrasse
im beschaulichen "Flecken" Horneburg (bei Stade in der Nähe
von Hamburg) war die Auskunft, die im Laufe des Tages einer der Sanitätskräfte
der Turnierleitung gab. Auf die Frage nach der "Verletzungsbilanz" kam
die Antwort: "Keine echten Blessuren, aber etliche Eispäckchen wurden
gebraucht und Kreislauf, Kreislauf...wir raten den Leuten, viel zu trinken
und auch mal aus der Halle rauszugehen".
Der
offizielle ETF-"Transporter" Dirk Janzik im Kreise "seiner" Deutschen Meister
aus Hemer
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Der technische Aufbau ging
Freitagabends los und endete Samstag erst nach 4.00 Uhr morgens.
Arbeit bis zum Umfallen
für das Dekoteam und die wenigen ETF-Roadies, die sowas bis zum Ende
durchhalten.
Am sehr warmen Sommerwetter
draussen und an der kaputten-nicht vorhandenen oder nicht betriebsbereiten
Lüftung der Sporthalle konnte die Turniercrew aber leider nichts
ändern. Hätte man das vorher gewusst, dann wäre ein "Open
Air-Turnier" draussen auf dem benachbarten Sportplatz die bessere Alternative
gewesen.
In Bayern war Open
Air 2006 damals ein Riesenhit (siehe Bericht),
aber in Horneburg 2008 war man auf outdoor und das auf mehreren Flächen
gleichzeitig natürlich gar nicht vorbereitet.
Auf die extrem dicke Luft
in der Halle aber auch nicht. |
Der insgesamt
sehr guten Stimmung beim Deutschland-Cup schadeten die Sauna-Verhältnisse
nur indirekt. Klar - so ganz gemütlich war das nicht, noch nicht mal
im ETF-V.I.P.-Zelt, in dem zumindestens 1 oder 2 Ventilentis die
warme Luft ein bisschen durcheinanderwirbelten.
Etliche
Highlights bei diesen Deutschen Meisterschaften der ETF entschädigten
aber für die Klimakatastrophe in der Sporthalle, die auch einige Ehrengäste
wie der Samtgemeinde-Bürgermeister
Gerhard Froelian (als oberster "Hallenwart"
der Stadt) tapfer durchstehen musste.
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Im
Vorprogramm am Samstagmorgen der Spielmannszug Horneburg
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Schwitzen
war in der Halle zwar polizeilich verboten, aber na ja...
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| Ein nicht unbedeutender
"Wirkfaktor" war mit Sicherheit die langfristig aufgestellte ETF-Jury.
Das mehr als 20-köpfige
Kampfgericht
beim Deutschland-Cup kam der Sache angemessen aus ganz
Deutschland
zusammen.
Einige Kräfte mussten
immerhin aus dem tiefsten Bayern (Franken) oder dem hintersten Rheinland
hinauf in den höchsten Norden fahren, um so eine Meisterschaft erst
zu ermöglichen.
Insgesamt machten die "Gelbhemden"
der ETF einen guten Job im Backofen von Horneburg, allen voran die beiden
Ranglistenersten
der ETF-Jury, Bianca und Norbert
Hellmich, die beide sehr viel Turniererfahrung und diskrete
Objektivität ins Spiel zu bringen verstanden.
Allerdings zeigte sich in
Horneburg im Verlauf einiger Wettbewerbe leider mal wieder mangelndes und
diskussionswürdiges Regel-un-Verständnis
einzelner Persönlichkeiten. |
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Randbemerkung:
Ende 2007 hatte sich eine aufeinander eingespielte "Kampfrichter-Clique"
eines einzelnen Clubs auf eine ziemlich unkollegiale Art und Weise aus
dem ETF-Jury-Team verabschiedet. Der übliche Personalmangel bei den
Kampfrichtern wird durch solche Aktionen nicht grad besser, aber der Verband
geht trotzdem keine faulen Kompromisse ein, denn die ETF strebt nach höchstmöglicher
Qualität auch auf dieser Ebene.
Kampfrichter,
die sich selbst als viel zu wichtig erachten, Regeln nicht kennen oder
gar nicht kennen wollen und an echter Teamfähigkeit und Lernbereitschaft
im Sinne des Sportes wenig Interesse zeigen, werden sich auf Dauer in dieser
Funktion nicht halten können.
Und
zwar egal welchen Dangrad sie haben oder wie "erfolgreich" ihr eigener
Verein jeweils aufzutreten versteht.
Es
hakt dann vielleicht zeitweise irgendwo ein bisschen, aber tut es das in
diesem Sport nicht andauernd überall und immer und in (fast) allen
seinen Verbänden ?
Übrigens
gilt das auch für einen anonymen "Gästebuch-Schreiber" und e-mail-Versender,
der zum Zeitpunkt des Deutschland-Cups mit intelligenten Bemerkungen zur
ETF zu glänzen verstand. Es geht nämlich auch umgekehrt, denn
es steht einem Verband oder einem Turnierveranstalter frei, Vereine, Trainer
und Kampfrichter, die sich nicht benehmen können, komplett ABZULEHNEN
und von einem Turnier AUSZUSCHLIESSEN.
Entgegen
anderslautenden Gerüchten gucken wir statt auf grosse Zahlen
vorrangig auf´s Niveau in diesem Sport...und das wird im Einzelfall
bei Leuten nicht besser, weil sie angeblich sowieso gegen jeden gewinnen
oder bei Meister Kimchi eine koreanische Urkunde gekauft haben.
Ein paar
Ehrengaben gab es bei der morgendlichen Eröffung, nicht nur
für den Samtgemeindebürgermeister
Gerhard Froelian und den 2.Vorsitzenden des
SV Bliedersdorf, sondern auch für Ausrichter. Zur offiziellen ETF-Turnierurkunde
überreichte die ETF-Geschäftsstelle das erste Exemplar der Lehrtafel
"Poomsae", die auf dem neuen offiziellen Formenlehrwerk basiert.
Man
kann diese Lehrmittel natürlich auch jederzeit bestellen - im ETF-Shop.
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Wieder einmal extrem verwunderlich
für "traditionell" angelegte Taekwondo-Fans:
In der schön dekorierten
Sporthalle war überall was von "ETF" zu sehen...und
von ganz vielen verschiedenen "Stilrichtungen"...auch jenseits des Olympia-Stils. |
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An
Gold und Silber wurde in Horneburg nicht gespart
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Zwei
aus der Helfercrew, die zusammengehören...Familie Schlichtmann
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Happy
Birthday, Nadine...der Trainer und der
Taekwondo-Radio-Moderator
"Age Pee"
überraschten
das Geburtstagskind des Tages morgens mit einem
Ständchen in der Sporthalle. Nadine
Jagusch wurde am Turniertag nicht nur
12 Jahre alt, sondern machte sich später selbst ein paar Geschenke:
Sie errang den Deutschen Meistertitel in der Version der ETF, sowohl
bei den Traditionellen Formen
in ihrer Klasse als auch im Freestyle-Wettbewerb
der weiblichen Jugend nach einer Entscheidung im Stechen gegen die Neunkirchenerin
Leyla
Yilmaz.
Ungewohnt für eine "Taekwondo"-Veranstaltung,
aber schlichtweg
ein stilvoller Knaller in der Sporthalle waren
2 Auftritte des früheren "Italo"-Stars Silvano,
der in den 80er Jahren mit den Titeln "Vision of Love" und "How are you"
mit DJ´s Project die Charts stürmte.
Die vielen jüngeren Martial-Arts-Kämpfer in Horneburg kannten
die alten Hits wohl nicht mehr, aber der Sänger produziert grad Neuauflagen
und versucht ein Comeback. Trotz der Sauna-Atmosphäre in der Halle
swingten einige der "Älteren" bei den Songs mit und hatten ihren Spass.
Danke für diese Einlage !
Für ETF-"Oldie" und
Turniermanager Gilbert Kapkowski eine
schöne Erinnerung, denn der Song "How are you" zählte tatsächlich
zu seinen Lieblingshits und den Künstler mal persönlich auf der
Matte zu Gast zu haben, kommt ja nicht alle Tage vor.
Die
"Fan-Seite"
von DJ´s Project ist hier
verlinkt.
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Die sportliche
Ebene...
Verglichen
mit der Vorjahresveranstaltung Deutschland-Cup
2007-German Masters, die allerdings auf 2 Tage verteilt waren,
kann man eine rundweg positive Bilanz ziehen.
Zwar
kam insgesamt nicht die Teilnehmerzahl des Vorjahres zustande und 2007
war auch die Beteiligung aus dem Ausland eine ganz andere.
Aber
angesichts der Klimaverhältnisse in der Sporthalle und einiger "Randprobleme",
ca. 1 Stunde Zeitverzögerung usw. war die Starterzahl von etwas unter
300 sogar als relativ optimal zu bezeichnen.
Umgekehrt
gab es in Horneburg einige stark besetzte Klassen und dazu ein paar Weltspitzenleistungen,
insbesondere beim Hochsprung und beim Bruchtest.
Der
organisatorische Rahmen tat das Übrige. |
Stress für den Ausrichter:
Ein wenig branchenüblicher
Ärger mit dem Hallenpersonal, das eigene Wettkampfteam von über
30 "Hoffnungsträgern" von alt bis jung wollte betreut werden, nebenbei
sollte die "Gulaschkanone" den ganzen Tag reibungslos funktionieren, Streicheleinheiten
für Kampfrichter, Helfer und Ehrengäste, ein bisschen die Presse
bedienen, vorher, zwischendurch und hinterher putzen, räumen, waschen
und legen...und im entscheidenden Moment war mal wieder das Bier warm...bei
dem Wetter aber kein Wunder.
Das mit dem "ausser Bier
keine warmen Getränke" ist übrigens der running gag
der ETF. Vom hohen Norden bis ins tiefste Bayern wird jeder Ausrichter
damit aufgezogen, egal ob´s stimmt oder nicht...da müssen halt
alle durch und nur die Härtesten überleben.
Ein möglicher Ausweg:
Bei einer Veranstaltung sollte von jedem Helferteam viel mehr Eis gebunkert
werden.
Gut, dass wenigstens die
Turnierleitung auch in Horneburg eher wenig Ansprüche hatte, denn
die hat bei dieser Meisterschaft in Horneburg wirklich ein paar Kilo "abgeschwitzt".
Der Berichterstatter hat von morgens bis abends keinerlei feste
Nahrung zu sich genommen. Es war einfach überall zuviel zu tun. Keine
Zeit für ein angenehmes Leben auf dem roten Teppich als "ETF-Prominenter.
Von wegen V.I.P., Mr. President, First Lady oder so...
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Eine
Menge Olympia-Fights in nicht immer sehr stark besetzten Klassen
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Der
Pampers-Nachwuchs von Thomas Teige
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In die
Siegerlisten trugen sich 2 Sportler des Ausrichters mit ganz unterschiedlichen
Deutschen Meistertiteln ein: Simon Laß (17) und Rene Laß (12)
überzeugten nicht nur bei den Traditionellen und den Freestyle-Formen,
sondern machten auch beim Sparring eine sehr gute Figur.
Die sportliche Bandbreite
beim Deutschland-Cup war "ETF-mässig" überaus gross, denn bei
uns gibt es eben nicht einfach nur Olympia-Kämpfen, nur Poomsae oder
nur Tul einseitig endlos breitgetreten auf allen Flächen. Die Vielfalt,
die der Sport tatsächlich zu bieten hat, zeigte sich in Horneburg
wirklich eindrucksvoll. Es waren auch wieder einmal "Multi-Talente"
zu sehen, die sich woanders in dieser Form nur entfalten könnten,
wenn sie in mindestens 3 verschiedenen Verbänden auftreten würden.
Denn die jeweils falsche Stilrichtung ist woanders natürlich sinnvollerweise
verboten und einige sportliche Disziplinen gibt es tatsächlich nur
in der ETF.
Aus gut informierten Fachkreisen
verlautete am Turniertag die Information "es gibt
in Deutschland 14 Verbände und die ETF ist der kleinste und unwichtigste".
Da kann man halt nix machen
- bleibt nur die Frage, warum sich ausgerechnet beim
unbedeutendsten Verband seinen Titel abholen ?
Denn genau das hat der Deutsche
Meister aller Klassen, Hölzer, Steine und Worte getan...
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Begeisterung
beim gut besetzten Hochsprung-Wettbewerb
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Die
Sieger Traditionelle Formen A 18-29 Jahre
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Die
Oldie-Champions 40J+ Thomas Teige
und
Gladiator-Preisträger Dr. Juan Herguijuela
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Gewinnen
kann halt nicht jeder, aber für die "Verlierer" gab es
immerhin
auch noch eine schöne Goldmedaille
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Ein paar absolut faszinierende
Leistungen in ganz unterschiedlichen Wettkampfkategorien kann man an dieser
Stelle nicht unerwähnt lassen:
Gleich 2 Weltrekorde
sind in Horneburg geknackt worden - davon könnte einer lange Zeit
Bestand haben.
Denn die neue Rekordmarke
von 180mm = 18cm pures Holz = 10 Bretter aufeinander mit einem
"Hammerfaustschlag" war eine enorme Verbesserung des bislang bestehenden
Bruchtestrekordes.
Muhamed
Kahrimanovic (49) ist derzeit unbestritten der Mann mit dem
härtesten Schlag der Welt. Beim Powerbruchtest in Horneburg konnte
er das einmal mehr unter Beweis stellen. Die Konkurrenz hatte zwar ihrerseits
Rekordmarken aufgelegt, aber Erfahrung, Technik und Konzentration können
schon sehr wichtig sein, wenn man Spitzenleistungen erzielen will.
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Grand
Champion Form
Ioannis
Lerakis
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Gute
Stimmung und sehr gute Leistungen
beim
High Kick-Wettkampf in Horneburg
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Beim Hochsprungwettbewerb
wurde erneut eine allgemeine Leistungssteigerung beobachtet. Einige Athleten
kamen deutlich über ihre Vorjahresleistungen oder verzeichneten persönliche
Bestmarken. Herausragend in Horneburg die Hochflieger bei der weiblichen
Jugend -17 Jahre und bei den Damen. Die Wittgensteinerin Nicole
Peter (24) stellte einen neuen gültigen Weltrekord bei
den Frauen auf und übertraf mit einer Höhe von 2,35 Meter
die alte Rekordmarke von Yolanda Wessolowski aus dem Jahr 2007.
Erkennbar, dass hier in
Zukunft voraussichtlich Rekorde wackeln werden, denn beispielsweise Anna
Paskowski aus Hemer und Katrin Stinner
aus Herdorf lagen mit 2,25 und 2,30 Meter schon knapp unter und auf der
alten Weltspitzenleistung.
Auch die männlichen
Teilnehmer überzeugten: Mit erreichten 2,70 Meter stießen 2
weitere Wettbewerber in höhere Regionen vor, die vorerst noch wenigen
Ausnahmeathleten wie dem amtierenden Weltrekordler Thorben
Springborn (Hamburg) vorbehalten sind.
Der Deutsche Hochsprungtitel
ging an Thorben Springborn, der mit gesprungenen 2,95 Meter die danach
noch aufgelegte Weltrekordhöhe von 3,01 Meter nicht mehr erreichen
konnte.
Der
Sieger mit den meisten Einzeltiteln und Placierungen: Simon Laß (17)
siegte u. a. beim Sparring, beim Speed Sparring, bei den Traditionellen
Formen, beim Freestyle und im Demo-Wettbewerb. Rechts im Bild die Deutschen
Meisterinnen bei den Freestyle Formen
Der "Speed
Sparring"-Wettbewerb wurde zum ersten Mal bei einer Deutschen ETF-Meisterschaft
durchgeführt und verlief insgesamt sehr zufriedenstellend. Gerade
dort wäre etwas mehr Beteiligung wünschenswert gewesen, denn
"Speed" stellt eine Modifikation des allseits beliebten Punkt-Stopp-Kampfes
dar, mit etwas mehr Tempo allerdings. Die Prinzipien des "Fechtens" lassen
grüssen.
Der Erfinder des Systems,
ETF-Manager Gilbert Kapkowski, ließ
es sich nicht nehmen, alle Kämpfe höchstpersönlich zu leiten.
Wertungsrichter an der Bahn waren Mathias Röhl
(Schwabach) und Rüdiger Stenzel
(Hemer).
Im
"Backofen von Horneburg" suchte man am liebsten ein schattiges Plätzchen
- entweder in der V.I.P.Lounge oder draussen hinter der Sporthalle
|
Goldmedaillen verteilen war
vermutlich der angenehmste Job der Jury rund um die Turnierdirektorin
Dorothea
Kapkowski, die abends -von vielen unbemerkt- ziemlich platt
war. Auf dieser Ebene muss man dem Kampfgericht allgemein ein grosses Lob
aussprechen. Die meisten hielten tapfer bis zum Schluss durch und packten
auch mal mit an, wo es notwendig war. |
Verabschiedung
der Jury abends vor der Team-Siegerehrung
Grosse Freude bei einigen
Matchwinnern: Oben im Bild das Duo vom ETF-Club TV
Walsrode (Niedersachsen), Katrin Radatz
und Ivo Bujewitsch, die mit Platz
3 in der Teamwertung den bisher grössten Vereinserfolg feiern konnten.
Abonnement auf der Siegertreppe für die Blue
Sharks aus Wiesbaden: Formen-WKA-Weltmeister Ioannis
Lerakis und Teamkameradin Anna Bücher
heimsten zum Klassensieg auch noch die Auszeichnung als GRAND CHAMPION
bei den traditionellen Formen ein. |
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Erwähnenswert ist die Treppchenplacierung
des Vereins Taekwondo-Team Ying Sheng
(Rheinland-Pfalz). Die sympathische Truppe aus dem Hunsrück schaffte
mit Platz 3 in der Teamwertung Technik einen unerwarteten Cluberfolg.
Der war umso überraschender, weil ein scheinbar übermächtiger
Mitstreiter im Technik-Wettbwerb dabei überholt werden konnte. Spielertrainer
Dennis
Sigmund konnte zudem zum ersten Mal einen Deutschen Meistertitel
im Einzel (Herren 18-39 Jahre) nach Hause bringen. Aber so ist Sport nun
einmal - Leistungssteigerungen und nicht erwartete Siege oder Niederlagen
gehören dazu und müssen von den Beteiligten vernünftig "verarbeitet"
werden. An den Kampfrichtern lag es nämlich nicht.
Umso unverständlicher
die Information nach der Meisterschaft, dass sich einige Trainer und Wettkämpfer
des Vereins offensichtlich weniger über den Gesamtsieg freuten, sondern
sich mehr über "Einzelleistungen" in die Haare geraten sein sollen.
Verdienter Erfolg und dennoch "Unzufriedenheiten" - das kann´s dann
aber auch nicht sein. Mit sowas ist jeder Trainer irgendwie überfordert.
Vereinserfolg
in Horneburg für den SV Weetzen (Niedersachsen), der auf Platz 5 beim
Sparring landete
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Als leistungsstärkste
Clubs bei den Deutschen ETF-Meisterschaften stellten sich unter dem Strich
einige Favoriten heraus. Bei der Teamwertung Sparring war der Sieg für
den Zorlu Taekwondo Club (Bielefeld)
nicht unerwartet, aber die junge Hamburger Kickbox-Truppe von Thomas
Teige, der mit einer eigenen Sportschule in Hamburg-Bahrenfeld grad
erst anfängt, hat die Verfolgung bereits 2008 aufgenommen.
Platz 1 bei den Deutschen
Meisterschaften bei einem Heimspiel auf quasi eigenem Platz war für
den Ausrichter zwar nicht unbedingt leicht erkämpft - insgesamt jedoch
eine logische Folge guter Aufbauarbeit.
Andere Abteilungen dieses
Vereins feiern vergleichsweise "Kreisligaerfolge" und werden dafür
höher gehandelt, aber die Wertigkeit von "Kampfsport" ist in Deutschland
immer ein Thema für sich. |
Der Berichterstatter gratuliert
allen Deutschen ETF-Meistern 2008 und den Placierten. Er bedankt sich bei
allen Beteiligten für ein stressiges, aber auch lehrreiches Wochenende
in Horneburg, welches in dieser Form mit Sicherheit ein einmaliges Erlebnis
gewesen ist.
Um Aussenstehenden mal die
viele Arbeit zu skizzieren, die mit so einer "Amateurveranstaltung" verbunden
ist: Allein dieser Turnierbericht hier hat mehr als 2 volle Arbeitstage
gebraucht, um ihn zu erstellen. Gelesen ist er in 5 Minuten oder weniger.
Zu den Akten gelegt oder erst gar nicht zur Kenntnis genommen geht noch
viel schneller...
Die >>>Teamergebnisse
und einige Einzelplacierungen findet man >>>hier
>>>TV-REPORT
Deutschland-Cup auf Stade-TV
Der
aktuelle Kommentar zum Krieg der Sterne (Planet Horneburg und anderswo)
Vom
"Wir-Gefühl"...
Es
war einmal vor vielen vielen Jahren in einer weit weit entfernten Galaxis...
hier
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