ETF-DEUTSCHLAND-CUP und GERMAN MASTERS 2007 - Das waaaaar...SPITZE !!!!
    Die Reise lohnte sich, denn in der niedersächsischen "Spargelhochburg" in der Nähe von Osnabrück wurde nicht nur hochklassiger Turniersport geboten, sondern das professionelle Ambiente, die Stimmung und nicht zuletzt der vorbildliche Einsatz des Helferteams machten aus dieser ETF-Meisterschaft ein sehenswertes Ereignis.
    Der ETF-Niedersachsen-Cup konnte in den Vorjahren mit internationaler Beteiligung jede vergleichbare nationale Meisterschaft locker in die Tasche stecken, also ging man im Mai 2007 an die Herausforderung an gleicher Stelle ein 2-Tages-Turnier zu organisieren. 
    Es stellte sich heraus, dass bei vergleichbarer Teilnehmerzahl von ca. 400 Startern aus 30 Clubs das Ganze wesentlich entspannter ablaufen konnte, denn mit der Kombination DEUTSCHLAND-CUP (Sparring am Samstag) und GERMAN MASTERS (Technik-Turnier am Sonntag) war man organisatorisch etwas besser dran als mit 4 Flächen an nur 1 Tag.
    Sehr zufriedenstellend war die -kaum vorhandene- Verletzungsbilanz. Trotz etlicher harter Fights hatten die engagierten Damen von der First Aid-Abteilung des benachbarten "Gesundheitszentrums" überhaupt keinen Stress mit Blessuren. 
    TURNIER-REPORT
     
    Bei einer "megageilen" 2-Tagesveranstaltung gingen in Glandorf (Niedersachsen) am 19. und 20.Mai 2007 insgesamt 
    4 Deutsche Meisterschaften der ETF mehr oder weniger perfekt über die Bühne. Bei in einigen Fällen stark besetzten Klassen und vielen sportlichen Top-Leistungen bleibt das Fazit: BESSER GEHT ES NICHT ! 
    Ergebnisse Teams & Deutsche Hochsprungmeisterschaften

    Es war für alle Beteiligten eine Herausforderung, an einem Wochenende gleich 4 DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN der ETF gleichzeitig abzuwickeln, aber insgesamt kann man diese Premiere als überaus gut gelungen bezeichnen. 
    Beim Deutschland-Cup, der Sparringsmeisterschaft am Samstag, gab es eine Rekordzahl von 4 verschiedenen Sparrings-Stilrichtungen - neben dem klassischen Taekwondo im Olympischen Stil war der Kickbox-Sparringsstil Pointfighting vertreten, sowie eine Vollkontakt-Variante und sogar die P1-Klasse, bei der es um "richtigen" Vollkontakt geht mit Lowkick, Kniestössen usw. Leider endete das P1 Herrenfinale schon nach ca. 15 Sekunden durch einen technischen k.o. bzw. einen Aufgabesieg.
    Einige Klassen waren recht stark besetzt, aber in anderen gab es Defizite. Insgesamt waren bei 130 Sparringsklassen nur 5 "kampflose" Klassen vorhanden, davon 3 beim "Team Sparring", welches sich ohne grössere internationale Beteiligung nicht immer stark besetzen lässt. Die weiteste Anreise hatte ein Wettkampfteam aus ASERBAIDSCHAN. Der Grossteil der Teilnehmer kam allerdings aus Deutschland und immerhin aus 7 Bundesländern. 
    Mit 36 registrierten Kampfrichtern waren die 2 Tage auf jeweils 2 Wettkampfflächen auch auf der Juryebene relativ stressfrei. Das Kampfgericht war sehr paritätisch und auch recht hochklassig besetzt - galt diese Veranstaltung doch als Aufgalopp für die bevorstehende ETF-Martial-Arts-Weltmeisterschaft 2007, für die auch "Kampfrichterleistungen" begutachtet werden sollten. Auch auf dieser Ebene gab es grösstenteils sehr gute Einsätze zu sehen
    Highlight bei den Technik-Wettbewerben am Sonntag: Die Deutschen Hochsprung-Meisterschaften - ein Event auf das die ETF Urheberrechte geltend macht und für die dieser Verband -auch in Deutschland- DER Fachverband ist. 
    Die Leichtathleten scheinen diese Sache noch nicht so richtig ernst zu nehmen, aber mit dem Fuss übertreffen einige unserer Martial Arts-Aktiven inzwischen die bekannten Höhen der Lattenkünstler. Es geht also weiter aufwärts.
    In diesem Jahr leider etwas schwächer besetzt als 2006: Die 3.Deutsche Hyong-Meisterschaft der ETF. 

    Sehenswerte Ereignisse an diesem Turnierwochenende:
    -Die Verleihung der Kampfrichter-Lizenz A für ein seit Jahren bewährtes Jury-Mitglied - Norbert Hellmich (Elsdorf).
    -Deutscher Rekordsprung von Überflieger Simon Laß (SV Bliedersdorf) mit 2,70 Meter
    -Schöne Formen-Freestyle-Auftritte von den behinderten Sportlern Niklas Böckelmann (7) und Jonna v.d.Brelje (8)
    -Das beste Team Sparring Finale des Tages zwischen der Fight Factory (Bayern) und dem Team West Germany (NRW) - Jugend +150cm

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