(c)
ETF-Geschäftsstelle
09.05.2006
Hochsprungmeisterschaft
(High Kick) - Information Deutschland
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Aktuelle
Information zum Regelwerk Hochsprung
Das ETF
Event Office und die Technische Kommission
arbeiten an weiteren Verbesserungen im Detail des Regelwerks
für den Hochsprung. Aufgrund der Erfahrungen der letzten Wettkämpfe
ist einiges in Entwicklung und wird ab 2010 standardmässig in die
Regeln aufgenommen. Die Lösung als "Ziel" einen handelsüblichen
Punchball zu verwenden, hat sich im Prinzip als praxistauglich herausgestellt,
denn der grosse Kickpad-Ständer wirft u. a. einige Transportprobleme
auf. Die Messeinrichtung zur Bestimmung einer ganz genauen Höhe
(auf 1cm) wird ab 2010 deutlich verbessert: Hier wird zur Zeit eine neue
Konstruktion mit einer sehr präzisen Laser-Messeinrichtung
entwickelt. Wir arbeiten auch an technischen Lösungen eines "Kontaktauslösers"
im Ziel, welcher über ein Funksignal einen erfolgreichen Versuch direkt
optisch und akustisch anzeigen soll. Die "publikumswirksame" digitale
Höhenanzeige, ganz ähnlich wie man das von der Leichtathletik
kennt, ist bei offiziellen Highkick-Wettbewerben bereits Standard.
Die letzte Entscheidung
über einen "Treffer" bzw. eine regelgerecht erzielte Höhe verbleibt
immer bei der Fachjury. Rekordleistungen können nur bei anerkannten
Wettbewerben erzielt werden. Vereine und Verbände, die nicht der
ETF
angeschlossen sind und über keine reguläre Jury verfügen,
sind nicht berechtigt, offizielle Hochsprungwettkämpfe durchzuführen.
Vergleichbar mit ähnlich gestalteten sogenannten "Weltrekorden" beim
Bruchtest
haben solche Aktionen rein privaten Charakter und sind nicht anerkennungsfähig. |
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KICK-TV
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>>>Video-Clip
Trainingssprung
von Dirk Wozniak (Zeitlupe)
>>>Video-Clip
Weltrekordsprung
von Steven Solbach 3,01 Meter |
Deutsche Bestleistung
2010
Herren - Damen |
3,01 Meter (Weltrekord)
Steven Solbach-Herdorf...DEUTSCHLAND-CUP
Herdorf 15.Mai 2010
2,40 Meter
Katrin Stinner-Herdorf...DEUTSCHLAND-CUP
Herdorf 15.Mai 2010 |
Weitere Rekorde und
Ergebnistabellen siehe unten nachfolgend
1.Süddeutsche
Hochsprungmeisterschaft 2009 in Bayern |
Hochsprungwettbewerb
2005 in Polen |
Unbestreitbar
dürfte sein, dass speziell die Sportart TAEKWONDO etwas mehr bietet
als beispielsweise nur „Kämpfen“ oder „Poomse-Laufen“. Eigentlich
gilt das für die gesamten "MARTIAL ARTS".
Dennoch kennen viele Aktive
nur eine ziemlich begrenzte Sicht der Dinge – auch Trainer, Vereinsvorstände
und leider auch verantwortliche Funktionäre von Verbänden beweisen
oft wenig Phantasie in diesem Sport, sondern warten traditionell auf „Regeländerungen“
ihrer Verbände aus Fernost oder von wem auch immer.
Ob sich neue Ideen und sportliche
Perspektiven durchsetzen können, hängt aber nicht zuletzt an
den Vereinen, Trainern und Sportlern selber.
Ein Beispiel dafür sind
neue Team-Sparring-Disziplinen oder Bruchtest-Kategorien,
die ursächlich durch die ETF in Europa vorgestellt worden sind.
Ein anderes Beispiel sind
technische Wettbewerbe, die sich an der Leichtathletik orientieren.
Ganz neu sind „Hochsprung-
oder Weitsprung-Leistungen“ im Kampfsport nicht und ETF-"Nachahmer" in
der Kampfsportszene gab es ebenfalls schon.
Die ETF hat aber, ähnlich
wie bei einigen Bruchtestkategorien, das Ganze im Sinne der Sportler mit
einfachen und nachvollziehbaren Regelwerken normiert und daraus eine „richtige“
Sportart gemacht. Jeder offizielle Hochsprung-Wettbwerb wird durch ein
ordentliches Kampfgericht genau protokolliert und durch die ETF dokumentiert.
Erkennbar dürfte sein,
dass es sich bei einem Hochsprung-Wettbewerb um eine „stiloffene“ Disziplin
handelt. Genaugenommen ist es eine neue Sportart, bzw. die Modifikation
des Hochsprungs aus der Leichtathletik, bei der es aber nicht darauf ankommt,
den Körperschwerpunkt über eine Barriere zu bringen, sondern
mit dem Fuss die grösstmögliche Höhe zu erreichen.
„Kampfsportler“ aus Stilrichtungen
wie Taekwondo haben trainingsmässig die besten Voraussetzungen – klar
sein sollte aber, dass diese Sportart nicht nur für alle anderen Kampfsport-Stilisten
offen ist, sondern für jeden Sportler, der die geforderte Leistung
bringen kann.
Einen interessanten Probelauf
gab es anlässlich eines Kinder- und Jugend-Lehrganges
am 6.5.2006 in Hemer-NRW.
Dort wurde improvisiert,
aber sehr erfolgreich ein Hochsprungwettbewerb getestet und zwar in 3 Grössenklassen
mit insgesamt 37 Teilnehmern.
Der „Kickpad“-Ständer
der ETF diente dabei als notwendiges Equipment.
Die grösste erzielte
Höhe bei diesem ersten inoffiziellen Hochsprung-Wettbewerb betrug
2,40 Meter.
Der Unterschied zum olympischen
Hochsprung (des Leichtathletik-Verbandes) liegt signifikant darin, dass
es um die Erreichung der grösstmöglichen Höhe
geht und nicht um ein technisches Überspringen einer Barriere = Hochsprunglatte
mit dem Körperschwerpunkt. |
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Der Hochsprung- Wettbewerb
bei den EUROPEAN MASTERS am 27.-28.Mai
2006
in Hemer-NRW wurde als
„1. Deutsche Hochsprungmeisterschaft“
gewertet.
Seit 2007 wurden auf nationaler
deutscher Ebene die Klassen geändert und zwar in 2 Jugend- und 1 Seniorenklasse. |

Es sollen nach der Qualifikation
durchschnittlich nicht mehr als
6 Wettkämpfer pro Klasse zugelassen
werden.
Die zuständigen Vereine
/ Trainer sind dafür verantwortlich, dass die Qualifikationsnorm lt.
ETF-Reglement eingehalten wird – und natürlich muss man auf einen
solchen Wettkampf leistungsorientiert vorbereitet sein.
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WETTKAMPFREGLEMENT HOCHSPRUNG-Highkick
Die ETF macht
sämtliche Urheberrechte auf diese Sportart und ihr Regelwerk geltend.
Es gibt (Stand 2010) noch
keinen rein bundesdeutschen Fachverband für die Sportdisziplin Hochsprung
„High Kick“
– als
internationale Sportorganisation vertritt die ETF diese Sportart nach aussen
und ist auch in Deutschland als einziger Verband legitimiert, Titel in
der Sportart "Hochsprung mit dem Fuß" (Highkick) zu vergeben und
Rekorde anzuerkennen.
Nach allen Recherchen vergleichbarer
Leistungen in anderen Sportverbänden oder ähnlich angelegter
Disziplinen sind die von ETF-Kampfgerichten festgestellten Rekorde national
wie international authentisch. |
Wettkampfregeln der ETF
(= Bestimmungen für Sporthallen)
| 1. |
Der
Anlauf muss in linearer Richtung erfolgen und beträgt mindestens 5
Meter.
Aus
Sicherheitsgründen muss ein zugelassener Sportboden / Mattenbahn unterlegt
sein und hinter dem Ziel ein entsprechender Weichboden / Aufsprunghügel. |
| 2. |
Die
Ausführung kann barfuss oder mit Schuhwerk erfolgen.
Der
Absprung darf nur mit 1 Fuss erfolgen.(vergleichbar mit dem Leichtathletik-Hochsprung). |
| 3. |
Die
Bestimmungen für Schuhe richten sich nach denen des Leichtathletik-Hochsprungs. |
| 4. |
Die
Wettkampfleistung wird nach Kontakt durch den Fuss auf das Ziel gewertet,
gleich welcher Teil des Fusses den Kontakt verursacht und in welcher Auftreffstärke.
Kontakt
durch andere Körperteile wird nicht gewertet. |
Klassen
siehe
Ausschreibung des jeweiligen Wettkampfes
Qualifikationsnorm
siehe Ausschreibung
Wettkampf
-Die Startreihenfolge wird
ausgelost.
-Nach der Qualifikationshöhe
wird die Höhe um jeweils 10 cm (5cm) erhöht, in Rekordnähe
um 1cm oder nach Wahl des Ausführenden.
-Jeder Teilnehmer hat 3
Versuche pro aufgelegter Höhe.
Bei relativem Gleichstand
zählt die Anzahl der Versuche;
bei absolutem Gleichstand
die Körpergrösse, um den Sieger zu ermitteln.
Offizielle
Rekorde Hochsprung / Official Records High Kick
Männer /
Male
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3,00 Meter
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Weltrekord - Deutscher Rekord
Thorben
Springborn-Hamburg
ETF World Championships
Hollenstedt 22.Sept.2007 |
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3,01 Meter
|
Weltrekord - Deutscher Rekord
Steven
Solbach-Herdorf
DEUTSCHLAND-CUP Herdorf
15.Mai 2010 |
Frauen / Female
|
2,42 Meter
|
Weltrekord - Deutscher
Rekord Nicole Peter-Erndtebrück
EURO-CUP 7.ETF Europameisterschaft
Dinslaken 20.Sept.2008 |
>>>Ausschreibungen
offizielle Wettkämpfe
Copyright
(c) ETF-Geschäftsstelle 09.05.2006
Sämtliche
Urheber- und Verwertungsrechte in Verbindung mit der sportlichen Disziplin
"Hochsprung (High Kick) mit dem Fuss liegen ausschliesslich bei der ETF,
vertreten durch den Urheber dieser Sportart Gilbert Kapkowski
update 20.05.2010
www.etf.de.com |