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Examiner Gabor Ebend 4. Dan![]()
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Taekwondo und Hapkido - Training in Korea - Ein Bericht von Gábor Ébend (E.T.F.Ungarn)Im April ist es mir gelungen (mit der Hilfe meines Freundes), 2 Wochen in Süd-Korea zu verbringen.
Wir wohnten hauptsächlich in Seoul, aber wir besuchten noch 3 Städte auf dem Lande.Unsere Reise hatte 3 Ziele:
1.Wir wollten die Kultur und die Menschen und ihre Gewohnheiten in Korea kennen lernen.
2.Wir wollten TAEKWONDO studieren.
3.Wir wollten HAPKIDO studieren.1.Es hat sich innerhalb zwei Wochen erwiesen, dass sich die Koreaner von uns unterscheiden.
Sie arbeiten viel, trotzdem sind sie lustig, fröhlich. Es gibt viele Jugendlichen. Die Koreaner essen oft sogar 10 Mal pro Tag, aber immer nur ein bisschen. Ihre Speisen sind scharf, stark und billig.
Es gibt viele Imbissbuden auf den StraBen. Die Koreaner handeln mit allem, sie machen immer Geschäfte, aber sie wollen die Preise nicht sagen, eher schreiben sie die Zahlen. In Seoul wohnen 2 Millionen Menschen mehr als in ganz Ungarn ! Die Masse war für uns riesengross. Die Leute wohnen in Wohnsiedlungen. Die Häuser haben 20 Stockwerke.
In Seoul gibt es 11 U-Bahnnetze mit ein paar hundert Stationen.Trotzdem ist es leicht, zu orientieren.
Das Taxi ist billig, aber die Taxifahrer verirren sich oft und bringen die Reisenden irgendwohin, wohin sie eigentlich gar nicht wollten.
Die Autos sind heimische Produkte, die sind geritzt, geschrammt und schäbig, weil die Autofahrer keine Verkehrsregeln befolgen.
Fast jeder hat eine Handy.
Die Koreaner sind sehr lieb, aber nur wenige Leute sprechen auf Englisch. Auf dem Strassen sieht man ungeheuer viel Plakatreklame.2.Wir hatten die Möglichkeit, in der Taekwondo Zentrale - Kukkiwon - die Gürtelprüfung der Kinder mit 1,2,3 Dan (Pooms) anzusehen.
Man hat die Kinder viel zu schnell, "auf dem laufendem Band" geprüft. Dieses niedrige Niveau enttäuschte uns sehr.
Wir sahen auch TKD Kampfwettbewerb, der auch nur mittelmässig war.
Wir fuhren in einen TKD Klub auf dem Lande, dort konnten wir Formübungen, Formkämpfe, Basic, Kämpfe ansehen, aber wir blieben nur eine Zeit lang, weil das Training (leider) nicht ernst zunehmend war.
In einem anderen TKD Klub hat eine Frau Aerobic TKD Training auf Musik gehalten, aber das war auch leicht vergesslich. Meiner Meinung nach gibt es in Korea viele Meister mit schwarzen Gürteln, aber nur wenige, die den schwarzen Gürtel wirklich verdienen.3.Ich habe mich vor meiner Abreise zu dem 12. KHF (Korean Hapkido Federation) Meisterseminar angemeldet. Man hat meine Anmeldung angenommen, aber man hat angedeutet, dass ich geprüft werde, weil an diesem Seminar nur Meister mit schwarzen Gürtel teilnehmen dürfen. Vor dem Seminar konnte ich in Seoul an HKD Training der verschiedenen Schulen teilnehmen. Es gab sogar eine Schule, in der der Trainingsanzüge blau waren.
Die Kinder trainieren 5 Mal pro Woche (1 Stunde lang). Das Training der Klubs dauert ab 14.00 bis 23.00 Uhr ununterbrochen. Die Trainingsräume sind mit der Plane zugedeckt und der Boden ist weicher als die europäischen Tatamis. Die Meister, deren Training ich besucht habe, sind Menschen von grossem Wissen und sie haben uns ganz lieb empfangen. Es ist Korea unmöglich, auf einmal HKD und TKD Trainer zu sein. Entweder HKD Trainer oder TKD Trainer. Beide gehen nicht.
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Gabor Ebend (Bildmitte) beim Training in KoreaDas 3-tägige Meisterseminar kostete 200 US$, dafür bekamen wir einen Einheitstrainingsanzug, einen Übungsanzug, ein koreanisches KHF HKD Lehrbuch, einen kurzen Stock und einen Spazierstock.
Das Training begann mit 4 km langen Lauf, nach dem Frühstück folgte ein Vormittagstraining, nach dem Mittagessen ein Nachmittagstraining (6 Stunde) , nach dem Abendessen Vorträge über Atmen, Ki Energie, Heilung der Verletzungen usw. auf koreanischer Sprache bis 22.00 Uhr. Das kann man natürlich verstehen, weil es 300 koreanische Meister und nur 5 nicht koranische Besucher (Argentinier, Belgier, Kanadier,
Hongkonger und Ungar!) gab.
Praktischer Teil:
Tritte,Techniken mit dem kurzen Stock,Techniken mit dem Spazierstock, Atmen, Selbstverteidigung: Handgelenk, Kleid,Schlag.Ich konnte mich mit Lee Chang Soo 8.Dan Grossmeister in Verbindung setzen. Ich durfte an seinem Training teilnehmen und mit dem belgischen Meister zusammen in seinem Trainingsraum wohnen.
Das war ein fantastisches, unvergessliches Erlebnis. Lee Chang Soo Grossmeister hat mir erlaubt, (als er gesehen hat, was ich kann) eine Hapkido Dan-Prüfung zu machen. Lee Chang Soo GM wird im Herbst nach Deutschland kommen und wird die Techniken, die er mir gezeigt hat, ansehen.Die Erfahrungen zusammenfassend:
Hapkido ist in der Welt nicht homogen/einheitlich.
Alle Schulen gehen auf eigenen Wegen, wenn es aber nötig ist, dann helfen sie aneinander.
In KHF betätigen sich verschiedene Meister mit verschiedenen Programmen.Ich würde gern mein Wissen von koreanischem Hapkido Training denjenigen vermitteln
(z.B.im Rahmen eines Seminars), die sich dafür interessieren.Gábor Ébend
ETF Representative - Hungary
4.Dan Taekwondo master
1.Dan Hapkido master
gabor.ebend@freemail.hu
www.diamondse.hu
www.taekwondo.lap.hu
www.hapkido.lap.hu rephun