Absolut
FUN-TASTISCH...Der
ETF-Breitensportlehrgang am 17.03.2007
in
Erndtebrück
/ NRW
Family
Feeling in Erndtebrück - viel Spass am Sport, guter Einsatz von Organisatoren,
Teilnehmern und Trainern - insgesamt ein toller Tag
So "schön voll"
war´s lange nicht mehr - eine stattliche Teilnehmerzahl aus immerhin
15
Clubs aus ganz Deutschland versammelte sich am Samstag, 17.März
2007 in der Sporthalle des TuS Erndtebrück
zu einem "Breitensportlehrgang".
Dazu muss angemerkt werden,
dass die Sporthalle, inclusive einer 2.Halle, lange vor Meldeschluss restlos
ausgebucht war
- einige Meldungen mussten
aus Platzgründen leider abgelehnt werden, obwohl sie eigentlich termingerecht
erfolgt waren.
Sorry - man stelle sich einmal
vor, dass tatsächlich viele ETF-Vereine aus NRW ein solch relativ
nahegelegenes ETF-Event massiv besuchen würden (was in Erndtebrück
nicht der Fall war) - dann bliebe wirklich nur noch der Fussballplatz draussen
gross genug zum Training, denn auch so war es in der Sporthalle brechend
voll.
Grad so an der Grenze, damit
noch zielgerichtet geübt werden konnte.
Die unverkennbar weiteste
Anreise ins beschauliche "Wittgensteiner Land" im Süden von Nordrhein-Westfalen
hatte eine ganze Busladung von Sportlern und mitgereisten Zuschauern
vom SV Bliedersdorf, für die sich
die Mega-Tour aber sicherlich gelohnt hatte. Nicht nur, dass einige hochrangige
ETF-Trainer in den Kursen vertreten waren und zu "Höchstleistungen"
anspornten - besonders die Nordlichter aus dem Raum Hamburg nutzten die
Gelegenheit, sich beim 1.ETF-Übungsturnier
"Technik-Cup"
gut in Szene zu setzen und teilweise auch noch mit der bestandenen Prüfung
zum nächsten Kup-Grad nach Hause zu fahren.
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Premiere
in Erndtebrück für eins der neuen
ETF-"Riesenbanner"
Die
Halle reichte für das Mega-Format 5x3 Meter
leider
nicht ganz aus
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Vorstellung
der Referenten und einiger "Co-Trainer des Tages"
v.l.n.r.:
Bianca Aubart, 3.Dan (Ausrichter TuS Erndtebrück), Dorothea Kapkowski,
6.Dan,
Dennis
Sigmund, 2.Dan, Max Schweitzer, 1.Dan,
Frank
Andiel, 5.Dan, Thorsten Weidner, 4.Dan, Marcus Traut, 4.Dan
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Ein weiterer Referent ist nicht
auf einem Teamfoto verewigt:
ETF Manager Gilbert
Kapkowski machte in einem der Vormittagskurse
ein bisschen
Dampf bei gemeinsamen Training mit Partner und Pratze und einigen Konditions-
und Cooldown-Übungen.
Die Bandbreite der Teilnehmer
war recht gross, denn schliesslich kann man bei "Breitensport" niemand
ausschliessen.
Von ganz kleinen Taekwondo-"Mäusen"
bis hin zu "Kickbox-Profis" war so ziemlich alles vertreten, aber
alle hatten ihren Spass und konnten sich aus den verschiedenen Programmen
was Passendes rausziehen.
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Ein
Lehrgangs-"Dauerbrenner" der ETF
der
"Warm-Up" - diesmal ganz "von oben herab"
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KI-BO
(Kick-Box-Gymnastic)
hat
was mit Rhythmus und "Stehvermögen" zu tun
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Das ganze Drumherum war für
einen 1-Tageslehrgang sehr ansprechend organisiert. Man muss der Truppe
des Ausrichters TuS Erndtebrück Taekwondo ein volles Lob
aussprechen. Eine Treppe rauf, dann war man in der "Lehrgangskantine",
die sich sehr reichhaltig und preisgünstig präsentierte. Eine
Treppe runter konnte man in die Vereinsgaststätte des Clubs gelangen.
So mancher wäre ab Mittag sicherlich dort gerne auf ein paar Bier
hängengeblieben, aber das Sportprogramm und der Zeitplan in 2 Hallen
gleichzeitig liess wenig Spielraum.
Ein bisschen improvisiert war
die Lautsprecheranlage über einen PC mit Mikroboxen, aber man kann
eben nicht alles haben. Eine Signalpfeife und die Gasdruckfanfare
aus dem ETF-Turnierfundus sorgten jedoch für genug Lautstärke,
wenn es darauf ankam. Viel auffallender allerdings war die überall
anzutreffende gute Laune an diesem Tag. Bei aller Anstrengung, die der
einzelne Sportler mehr oder weniger in die Sache reinpumpte, kam der Spass
wirklich nicht zu kurz.
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Die
"Tierschutz-Fraktion" der ETF im Einsatz
(Fast)
alles rein pflanzlich, was die zu sich nehmen
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inclusive geschnippselter Tabakblätter in Stäbchenform vor der
Halle
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"Salto
kann ich besser als jeder Fotoreporter"
rechts
im Bild die Trainerin vom TuS Erndtebrück
Bianca
Aubart, 3.Dan
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Poomsae-Kurs
mit Dennis Sigmund, 2.Dan
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Hyong-Training
mit Dorothea Kapkowski
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Unter sportlichen Gesichtspunkten
wurde eine ganze Menge geboten in Erndtebrück. Einige Themen konnten
die Trainer natürlich nur anreissen, denn so ein Tag geht dann doch
sehr schnell rum. Bei einer Vielzahl unterschiedlicher Gürtelgrade
und Alters- und Leistungsstufen ist es auch nicht immer ganz einfach, einen
Kurs zu organisieren.
Ziemliche Renner waren der
SV-Kurs
von Frank Andiel und das "Freestyle-Akrobatik"-Training
mit Manfred Laß, der die derzeit
besten "Performer" der ETF in Erndtebrück mit ins Spiel bringen konnte:
Die mehrfachen ETF-TitelträgerSimon
Laß und Max Schweitzer machten
auf dem Gebiet Schrauben, Salto und
"hast Du verstanden,
wie der das gemacht hat ???" allen mal wieder was vor.
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"Eins
- Zwei - Fly"
So
schön war Fliegen in Erndtebrück
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Die
Fans hatten reihenweise ihren Spass dabei
-besonders
wenn die Landung gut überlebt wurde
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Der Berichterstatter war erstaunt,
wieviele
Freestyle-Talente plötzlich zu sehen waren, übrigens
ziemlich unabhängig vom Gürtelgrad oder Alter. Man kann nur vermuten,
dass einige Trainer ihre Leute gezielt vor den ETF-Akrobatik-Experten verstecken
oder nur auf´s vermeintlich "Traditionelle" eingeschworen sind. Seine
Grenzen erlebt man vermutlich nicht nur bei einer "Pflicht-Poomsae" oder
-"Tul" und dann gar nichts mehr, sondern vielleicht eher beim Austesten
ungeahnter körperlicher Möglichkeiten. Angesichts der Begeisterung
der Jugend in Erndtebrück sicherlich nicht der falsche Weg.
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Wir
sind sicher:
Die
Geschäftsführerin des VfL Bad Berleburg
Elke
Bochem "hebelt" sich so langsam
in
Richtung Schwarzgurt
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Einblick
ins Allkampf-Jitsu mit Stützpunkttrainer Nord Frank Andiel, 5.Dan
Alles
ging aus Platz- und Sicherheitsgründen auf der Matte leider nicht.
Der
Andrang war so gross, dass einige Wurftechniken aussen vor blieben
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Interessant auch, dass trotz
der Vielzahl der Teilnehmer die Organisation nie aus dem Ruder lief und
der Zeitplan nahezu perfekt eingehalten werden konnte. Gegen 16.45 Uhr
startete man dann mit dem "Technik-Cup",
einer Art Übungsturnier für den Formenlauf, welches für
alle Inhaber eines ETF-Sportpasses offen war
und zudem kostenlos.
Ein bisschen war es wie
ein richtiges Formen-Wettkampfturnier, denn es gab ein förmliches
Kampfgericht, Bewertungen nach den ETF-Wettkampfregeln und sogar eine Wertungsanzeige
der Punkte. Aber es ging natürlich genaugenommen nur um´s Mitmachen
und so richtig stressig war es nicht.
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Klein,
aber oha
Die
völlig improvisierte ETF-Jury
in
Erndtebrück
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Ein
Schwarzgurt von morgen !?
Manon
Meier, 9 Jahre (!)
bestand
die Prüfung zum 1.Kup
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An die 40 Teilnehmer
versammelten sich auf der Fläche.
Für einige ging es
durch eine abschliessende "Mindestnote" beim Formenlauf auch noch um den
nächsthöheren Kup-Grad, denn eine ETF-Kup-Prüfung war erstmals
in einen Breitensportlehrgang integriert worden.
Die zehn punktbesten
Formenläufer erhielten zum Abschluss eine Erinnerungsmedaille
und alle grossen und kleinen Teilnehmer grossen Applaus vom Publikum in
der Sporthalle.
Realistisch eingeteilt nach
Alter und Leistungsstand war die Sache mit Absicht nicht, denn ein "absoluter"
Vergleich hat ja auch seinen Reiz. Auf den Plätzen 6 und 7 landeten
beispielsweise 2 Gelbgurte, die damit eine ganze Anzahl höhergraduierte
Teilnehmer hinter sich lassen konnten.
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Punktemässig
nicht zu schlagen
Tagesbester
Formenläufer
Dennis
Sigmund, 2.Dan (Ying Sheng Heinzenbach)
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Abschied
von der Jury
und
den Organisatoren in Erndtebrück, Bianca Aubart und Marcus Traut
(mit
Erinnerungsmedaille)
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Gruppenfoto
nach dem Technik-Cup und der Verkündung der Prüfungsergebnisse
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Irgendwann reicht es dann
doch...
Um ca. 18.40 Uhr war man
in Erndtebrück mit Training und Abschiedsreden durch.
Alle konnten sich auf die
Heimreise
durch das neblige Siegerland machen.
Gerüchterweise sollen
sich ein paar Sportkameraden aus der Fussballabteilung des Vereins vor
dem Damenumkleideraum verbal danebenbenommen haben, aber dieses Randereignis
ist insgesamt kaum der Rede wert.
Auch ein weiter Weg hatte
sich für dieses fun-tastische ETF-Event sicherlich gelohnt.
Man darf sich auf vergleichbare
Breitensport-Aktionen in der Zukunft freuen, denn eigentlich kann es nicht
viel besser laufen. |
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