>>>Rückblick alle Sommercamps 2002-
    ETF-SOMMERCAMP.+ ETF-Länderkampf Team West vs. Nord
    Neunkirchen-NRW 7.-8.-9.Juli 2007 Black Panther TVN Neunkirchen
    REPORT & FOTOS

    Die Hände zum Himmel Juli 2007 in Neunkirchen - Das ETF-Sommercamp in der Sporthalle Rassberg 

    Even the bad times are good...
    Zum Anfang gleich das Schlusswort:
    Es war der beste Sommerlehrgang, den wir in Neunkirchen je hatten und das ist die reine Wahrheit.

    Man kann immer wieder nur staunen, wie in der Seifenoper "Gute Zeiten - Schlechte Zeiten in der ETF" einige "bad things" oder auch "very bad things" zu letzten Endes erstaunlich vernünftig laufenden Events verarbeitet werden.
    Es zählt schliesslich, was unter dem Strich dabei raus kommt - unter Berücksichtigung diverser technischer Pannen oder menschlicher Unzulänglichkeiten, die man vorher nicht einkalkulieren kann. 

    Das Sommercamp 2007 war auch so ein Event - letzten Endes konnte niemand den Erfolg dieser Aktion verhindern, auch wenn  zeitweise vorher, zwischendurch und hinterher diverse Unstimmigkeiten verbreitet wurden. 
    Die sollen an dieser Stelle allerdings nicht gross plattgewalzt werden. Lassen wir lieber vor allem Bilder sprechen. 
     

    Full House beim KiBo-Kurs - der 2007 mehr ein "mach-mich-fertig-Aerobic-Studio-Training" war
    Die Referenten und Trainer 2007 vor dem stilvollen Veranstaltungsbanner
    Ein knuffiges "Event-Büro" ganz hinten in einem gemütlichen Versteck...und ein prima Zeltlager am Rande des Geschehens

    Ein bisschen Fummelei und Zeitverzögerung gab´s beim Aufbau der Lautsprecheranlage, ohne die es bei solchen Veranstaltungen leider nicht geht. Weil jeder Ausrichter damit so seine eigenen Probleme in der Sporthalle hat, wurde von der ETF zwischenzeitlich eine professionelle Anlage angeschafft. 

    Die Trainingskurse liefen allesamt ziemlich reibungslos bei entsprechender Beteiligung.
    Die einzelnen Fachreferenten lösten ihre Aufgabe sicherlich alle sehr gut - bei einigen fiel aber eine gewisse "Konditionsschwäche" ins Auge. Junge Trainer, die nach einem Kurs oder grad zwei Kursen schon "platt" sind, haben entweder mehr als 200 % gegeben (was eher selten sein dürfte...) oder sie schwächeln selber ein bisschen.
     

    Dauerbrenner: Der Stock- und Messerkampf-Kurs mit Hapkido-Champion Salvatore Tiso
    Wir sind wieder da - In den Pausen traf man immer wieder bekannte Gesichter aus Deutschland Süd und Nord
    Einiges klappte nur mit...anderes auch ohne Hilfestellung durch geschultes "Fachpersonal"

    Die Bandbreite der Kurse war ziemlich gross - sodass sich jeder was Passendes raussuchen konnte.
    Relativ wenig vertreten das "klassische" Taekwondo-Training, dafür deutlich mehr "Martial Arts" und Akrobatik-Techniken, wobei dort mehr auf das Anfängerniveau abgehoben werden musste.
    Für die "Selbstverteidigungs-Kurse" waren einige Spezialisten am Werk, die ihr jeweiliges Thema, z. B. Allkampf-Jitsu oder Stock- und Messertechniken in der Kürze der Zeit nur anreissen konnten.

    Leider auch immer wieder schwer, bei solchen Breitensportaktionen die Probleme sehr unterschiedlicher Altersstufen und Gürtelgrade in den Griff zu bekommen. Es bleibt eben doch nur bei allgemeinen Einblicken in unterschiedliche Kategorien der Kampfkünste und weniger bei echtem "Leistungstraing", aber mehr kann man an so einem Wochenende auch kaum verlangen. Manchmal fällt allerdings auf, wie wenig "trainiert" einige (jugendliche) Kursteilnehmer oft sind. 
    Schon bei den elementaren Grundtechniken hapert es bisweilen. 
     

    Kontrastprogramm: Ein "Thaibox-Kurs" mit einem italienischen Profi und "Akrobatik"-Light
    Ein-Step-Kampf-Training mit Marcus Traut - eine Adresse weiter in der nächsten Halle Ayurveda-Massage und Gratis-Einölen
    Nichts für Weicheier - Klassisches Boxen mit Dr.Juan Herguijuela
    Einige nutzen die Gelegenheit, sich auf die ETF-Kup- und Dan-Prüfung während des Sommercamps vorzubereiten 

    Die Gürtelprüfung am Sonntagmorgen verlief sehr erfolgreich und das trotz einiger Nervosität einzelner Kandidaten. Nicht ganz zu vermeiden eine grosse Zahl von Zuschauern, die aber wohl keinen echten Störfaktor bildeten. 

    Bei dem allgemeinen Trubel, der in den Veranstaltungshallen herrschte, sollte das kein besonderes Problem gewesen sein. Dass es (für eine einzelne sehr aufgebrachte "Betreuerin") dennoch eins wurde, war eine der überflüssigen Überraschungen bei diesem Sommercamp.

    Es gab bei anderen Gelegenheiten rund ums Sommercamp noch andere Konflikte und falsche Töne, die man nicht alle nur auf eine Art von plötzlichem "Ausraster" zurückführen kann.

    Leider haben sich einige Sportkameraden offensichtlich auf die Bruchtest-Disziplin "Porzellan zerschlagen" spezialisiert, anstatt richtigen Sport zu betreiben oder zumindestens mit ihren haltlosen Vorwürfen lieber ein bisschen auf dem Teppich zu bleiben. Manchmal macht einfach der Ton die Musik.

    Für die überwiegende Zahl der Teilnehmer in Neunkirchen war das aber sicher kein Thema - die hatten sicherlich alle grossen Spass auch bei diesem Sommercamp. 
     

    Bewährte Kräfte in der Wurstbude des Ausrichters Black Panther - Alvero Pulisci und Ali Yilmaz
    Für Pausen war man immer dankbar - vor allem bei schönstem Sonnenschein draussen

    Ein Highlight schlechthin - der Länderkampf zwischen den ETF-Teams Westdeutschland und Norddeutschland während einer kleinen Galaveranstaltung am Samstagabend.

    Neben etlichen Zuschauern auf der Tribüne fand sich als Ehrengast auch der Bürgermeister von Neunkirchen in der Sporthalle ein, der von Chefkampfrichterin 
    Dorothea Kapkowski mit einem Erinnerungswimpel bedacht wurde.

    Die Teamaufstellung findet man hier.
     

    Team NORDDEUTSCHLAND
    Team WESTDEUTSCHLAND

    Nach Abspielen der Nationalhymne und einer kleinen Ehrung für die Vereinsbetreuer des Sommercamps ging´s dann bei der Premiere zwischen den beiden Teams zur Sache.
     

    Tatsache: Dieser ETF-Länderkampf bot Sport vom Feinsten und hatte von der multifunktionellen Disziplin "Taekwondo" alles bestens zu bieten. Von dem Umstand einmal abgesehen, dass Sparring dabei nicht mit im Programm war und dafür die "technischen Kategorien" eindeutig im Vordergrund standen. 
     

    Formenlaufen, Freestyle, Selbstverteidigung, Bruchtests und Showdemo - von beiden Teams insgesamt niveauvoll präsentiert. Langweilig wurde der Abend nie, denn anders als bei herkömmlichen Turnieren war die Dauer des Wettbewerbs relativ kurz und das Programm war durchaus abwechlungsreich und spannend. 

    Das Gebotene hatte absoluten "Vorbildcharakter" und war sicherlich nicht zuletzt für den Sommercamp-Ausrichter
    "Black Panther Neunkirchen" eine sehr gelungene Werbung in eigener Sache, zumal die Lokalpresse intensiv vor Ort war.

    Leider hat die ETF aber keine Veröffentlichung der Heimatpresse vorliegen. Auch die Tatsache, dass kurze Zeit nach dem Sommercamp einer der jugendlichen Erfolgssportler des Vereins in Neunkirchen seinen Club praktisch über Nacht verließ, hinterlässt eher einen negativen Nachklang. 
    Konkurrenz belebt zwar oft das Geschäft - im vorliegenden Fall trifft das aber wohl nicht unbedingt zu. 
     

    Beide Länderkampfteams beäugten sich intensiv, guckten auch auf ihre jeweils eigene Leistung, hatten aber beide eigentlich keinen Grund, nur auf´s schiere Endergebnis zu schielen.

    Die Jury der ETF unter Technik-Chief Denis Grafen machte es sich dabei nicht leicht. Sehr lobenswert der Einsatz zweier neuer Kräfte im offiziellen Kampfrichter-Dreß der ETF: Bettina Petrowsky (SV Weetzen-Niedersachsen) bewährte sich dabei ebenso wie Klaus Fischer (TKD Illmensee-Baden-Württemberg).
     

    Zwei Aktionen: (Apfelbruchtest auf Schwert mit Rückwärtssalto) und (Vierseiten-Bruchtest mit 1 Hand)

    Unter dem Strich gingen "nur" 5 Wertungspunkte mehr an das Team Nord, das damit knapper Sieger des Abends wurde. Ein "Unentschieden" wäre sicher nicht weniger gerecht gewesen. 
    Aber das ist nur die persönliche Meinung des Verfassers dieses Berichtes.

    Ein Feuerwerk der Leidenschaften...
    ...gab´s dann im Anschluss an den Länderkampf draussen vor der Sporthalle in Neunkirchen.
    Wie in jedem Jahr seit erstmals 2004 wurde nachts noch ein FEUERWERK abgebrannt, welches 2007 praktisch semi-professionelle Qualitäten hatte. Die Bilder sagen über den Himmelszauber beim Sommercamp nur begrenzt was aus - jedenfalls war´s wieder mal schön hoch 3. 

    Die anschliessende Party nachts auf dem Gelände hat der Berichterstatter verpasst, weil er mit einem anderen Team noch in die Eifel fahren musste.  Ich tue das aber nie wieder. Versprochen.
     

    Am Sonntagmorgen gab´s dann natürlich noch ein paar Kurse und, wie oben schon erwähnt, die Sommercamp-Gürtelprüfung in der Sporthalle eine Etage tiefer.

    Nicht zu vergessen - vor Mittag erfolgte die Verleihung der offiziellen Sommercamp-Erinnerungsmedaille.
     

    Was bleibt nachzutragen vom Sommercamp 2007 in Neunkirchen ?

    Erstens, dass dieser Bericht darüber leider sehr spät gemacht werden konnte.
    Kein Wunder bei der "Personalsituation" in der ETF.
    Bei den vielen Millionen, die die Geschäftsstelle jährlich umsetzt (oder in den Sand setzt...), wenn man den professionellen Gerüchteverbreitern und Neidern der Szene Glauben schenkt, sollte doch ein bezahlter Berichte-Schreiber drin sein.
    Tja - Pustekuchen.

    Zweitens, dass der Verfasser dieses Berichtes bei diesem Sommercamp von 3 unterschiedlichen Seiten sehr unverdient und unfair ins "Schussfeld" genommen worden ist.
    Mehr soll dazu gar nicht kommentiert werden, denn manche Bemerkungen und Vorwürfe sind einfach unüberlegt und an den Haaren herbeigezogen. Das muss man nicht noch zum grossen Thema machen.

    Drittens war das Sommercamp (wieder einmal) ein insgesamt gelungenes Event.
    2007 klappten organisatorisch ein paar Kleinigkeiten weniger zufriedenstellend als in den Vorjahren - dafür hatten wir ein echt grosses Platzangebot, welches auch für die doppelte Teilnehmerzahl gereicht hätte.

    Der Ausrichter hat seinen Job gemacht - leider scheint der Werbewert einer solchen Veranstaltung für den Verein, insbesondere des schön organisierten Länderkampfes, am Heimatort etwas verpufft zu sein. 
    Besser kann man "Kampfsport" als gemeinsamen "Breitensport" aber eigentlich gar nicht rüberbringen.

    Nach jedem Sommercamp war unklar, ob es im nächsten Jahr eine vergleichbare Veranstaltung geben könnte.
    Anywhere in Germany.

    Lassen wir das einfach mal so im Raum stehen.
     


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